30 Jahre Jugendarbeit  
der Freiwilligen Feuerwehr Marxheim  
Eine Zusammenfassung von Jugendwart Andreas Baur  
Herausgabe im März 2026  
Gründungsdatum 10.12.1996  
Der offizielle Beginn unserer Jugendarbeit bekam mit der Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses  
1996 den entscheidenden Anstoß. Am 10. Dezember trafen sich die Verantwortlichen der Feuerwehr  
Marxheim mit dem Kreisjugendfeuerwehrwart zu einer Informationsrunde bezüglich  
Jugendfeuerwehr und besprachen die zugehörigen Aufgaben für die Wehr. Zum Abschluss des  
Abends wurde die Jugendfeuerwehr Marxheim für den Dienstbetrieb angemeldet.  
Bisher lief es in etwa so, dass 16 bis 18-Jährige Jungs zu einer Feuerwehrübung eingeladen wurden,  
vorbeikamen und bei Interesse sofort mitüben durften. Kurze Zeit darauf wurde meist eine  
Leistungsprüfung anberaumt, bei der eine Nachwuchsmannschaft, nach etwa zweiwöchigem Üben,  
das bronzene Abzeichen ablegte und somit zum Kreis der Feuerwehrmänner zählte.  
Durch die neu gegründete Jugendfeuerwehr hatte das ganze einen Namen bekommen und die  
Gruppe eine eigene Führung. Bei extra Terminen, an denen gezielt Ausbildung an den Gerätschaften  
und Vorgehensweisen bei Einsätzen ausprobiert wurden, kamen auch Kameradschaft und Spaß nicht  
zu kurz.  
Die „Gründungsmannschaft“ von 1996  
beim Leistungsabzeichen 1998.  
Nach dem Bestehen der  
Leistungsprüfung wurde die Gruppe in  
den aktiven Dienst übernommen.  
Erfolg beim Schwäbischen Wettbewerb  
Im Juni 1997 fand der Schwäbische Wettbewerb beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Oberndorf statt.  
Der Leistungswettbewerb für die Jugendgruppen war für uns absolutes Neuland. Mit selbstgebauten  
Hilfsmitteln versuchten wir, eine vernünftige Vorbereitung und Trainingsmöglichkeiten zu schaffen.  
Mit einem Team aus vier Jungs fuhren wir nach Oberndorf und durchliefen bei strahlendem  
Sonnenschein den Parcours mit einer guten Zeit und wenigen Fehlern. Nach einem interessanten Tag  
mit Fahrzeugausstellung und Vorführungen konnten wir bei der Siegerehrung auch noch ganz  
überraschend einen schönen Pokal für den erreichten 10. Platz in Empfang nehmen.  
Solche Erfolge machen Stolz und motivieren für die weitere Entwicklung der Gruppe.  
Neues Eintrittsalter und erstmals Mädchen mit dabei  
Nachdem die Gründungsmannschaft komplett in die aktive Wehr übernommen wurde, starteten wir  
die Neuaufnahme in die Jugendfeuerwehr. Um eine vernünftige Anzahl Jugendlicher zu gewinnen,  
stuften wir das Eintrittsalter auf 14 Jahre herab und luden nun auch Mädchen zur  
Jugendfeuerwehrübung ein.  
Mit einer Überzahl an Mädchen startete die neue Gruppe in den Übungsbetrieb. Doch bald stellte  
sich für einige heraus, dass die Feuerwehr nicht ihren Vorstellungen entsprach, und so verließen sie  
die Gruppe bald wieder.  
Mit einer etwas kleineren Mannschaft und den ersten beiden Mädchen ging es dann munter weiter -  
auf die Jahrtausendwende zu.  
Unser neues Konzept, jährlich neue Mitglieder in den laufenden Betrieb aufzunehmen und 18-jährige  
in den aktiven Dienst zu übernehmen, fand guten Anklang und erleichterte den Fortbestand unserer  
Jugendfeuerwehr.  
Mit Flyer geworben  
Nach einer kurzen Durststrecke kamen 2002 wieder eine Handvoll Neue dazu – das Werben hatte  
sich gelohnt. Von unserem selber gemachten Flyer fühlten sich einige Jugendliche angesprochen und  
kamen zu einer „Kennenlernübung“ der Jugendfeuerwehr. Danach schlossen sie sich unserer Gruppe  
an.  
Im gleichen Jahr konnten wir erstmals zum Bezirksjugendfeuerwehrtag fahren und dort mit zwei  
Gruppen beim Leistungswettbewerb starten. Der Erfolg war überschaubar, aber die Stimmung und  
der Zusammenhalt in der Mannschaft sehr gut.  
Im Herbst fand auf unserem Sportplatz die Abnahme der Bayrischen Jugendleistungsprüfung für die  
Jugendfeuerwehren aus dem Donau-Lech-Bereich statt. Auch hier war es für unser Team eine  
Prämiere - fünf Mitglieder legten erfolgreich ihre Jugendleistungsprüfung ab.  
Lehrreiche Umweltaktion  
Seit 2003 beteiligen wir uns im Frühling an der Säuberungsaktion des Abfallwirtschaftsverbandes zur  
Reinigung unserer Umwelt. Hier sehen die Jugendlichen, was alles sinnlos in die Natur geworfen  
wird. Dabei leisten sie einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt und haben gleichzeitig Spaß sowie  
einen nachhaltigen Lerneffekt. Zur Stärkung von Körper und Team gibt es zum Abschluss immer eine  
kleine Brotzeit.  
Die ersten Jahre sammelten wir bei der  
Müllsammelaktion jeweils einen  
Autoanhänger voll Unrat zusammen.  
Klasse Ferienangebot des KJR  
Der Kreisjugendring bietet regelmäßig tolle Angebote für die Feriengestaltung zu Hause an. Eine  
Landkreisrally war 2003 für uns ein willkommenes Angebot. An verschiedenen Orten im Landkreis  
mussten Aufgaben und Rätsel gelöst werden. Das machte uns großen Spaß und vertrieb die  
Langeweile in den Ferien. Dabei lernten wir einige für uns neue Orte kennen, von denen wir zuvor  
noch nie gehört hatten.  
Nebenbei mussten wir eine Murmelbahn bauen, bei der die Kugel möglichst lange in Bewegung  
bleiben sollte. Das war eine tolle Teamaufgabe und brachte viele kreative Ideen hervor. Zum  
Abschluss besuchten wir mit unserem Bauwerk die Donau-Ries-Ausstellung in Nördlingen und  
bestaunten alle entstandenen Werke. Nach Zeitnahme und Bewertung wurden die Sieger geehrt.  
Unser Team mit der selbst entworfenen und in  
die Tat umgesetzten Murmelbahn mit  
verschiedenen Ebenen. Das Ziel war, die  
Murmel möglichst lang in der Bahn und in  
Bewegung zu halten.  
Dabeisein bei den Großen  
Gerne stellen sich unsere Jugendlichen bei Großübungen als „Opfer“ zur Verfügung. Das stärkt das  
Zugehörigkeitsgefühl, macht Spaß und zeigt nebenbei, welcher Aufwand bei Großübungen betrieben  
wird, um ein möglichst realistisches Szenario darzustellen.  
Eintrittsalter auf 12 Jahre gesenkt  
Nach reichlicher Überzeugungsarbeit senkten wir 2005 das Eintrittsalter erneut und nahmen ab  
sofort auch 12-jährige in die Jugendfeuerwehr auf. Die Befürchtung, sie könnten noch keinen  
Saugschlauch heben, bestätigte sich bei uns nicht. Dennoch sollte es für Jugendwarte  
selbstverständlich sein, stets auf die körperliche Verfassung der Jugendlichen zu achten und  
Überlastung zu vermeiden.  
Das frühere Heranführen brachte uns wieder eine stärkere Jugendgruppe und neue Möglichkeiten  
für abwechslungsreiche Übungen.  
Ehrgeiz wird belohnt  
Beim Üben für Wettbewerbe war immer wieder zu beobachten, wie die Jugendlichen Ehrgeiz  
entwickelten und sich motiviert auf die Aufgaben stürzten. Das bereitet auch den Jugendwarten  
Freude und lässt die vielen Vorbereitungsstunden sinnvoll erscheinen.  
In den folgenden Jahren starteten wir regelmäßig bei den Jugendwettbewerben im Kreis und auf  
Bezirksebene mit guten Erfolgen. 2009 gelang uns beim Kreisentscheid in Reimlingen der „große  
Wurf“ mit einem hervorragenden 4. Platz – das brachte zusätzliche Motivation ins Team.  
Ausrichter für das Zeltlager der Landkreis - Jugendfeuerwehr  
2012 richteten wir erstmals das Zeltlager für die Feuerwehrjugendgruppen des Landkreises Donau-  
Ries. Rund um das Sportgelände bereiteten wir die Infrastruktur für etwa 300 Jugendliche mit  
Betreuern vor und übernahmen drei Tage lang die Versorgung mit Getränken. Die Herausforderung  
machte uns so viel Spaß, dass wir es 2015 erneut ausrichteten.  
Der Zeltlagerplatz – nur in den Morgenstunden war es hier ruhig und beschaulich.  
Ein gespendetes Bundeswehrzelt bereitete uns zunächst viel Mühe beim Aufbau, bescherte uns aber  
einige schöne Stunden. Seitdem nehmen wir immer wieder am Jugendfeuerwehr Zeltlager teil und  
konnten spürbare Fortschritte in der Teambildung feststellen.  
Berufsfeuerwehrtag  
Ähnlich wie beim Zeltlager – jedoch mit festem Dach über dem Kopf – verbringen wir eine 24-  
Stunden-Schicht im Gerätehaus. Gemeinsam erledigen wir typische Aufgaben der Feuerwehr,  
arbeiten mehrere gut vorbereitete Einsätze ab und kümmern uns um die Verpflegung.  
Ein solcher Tag braucht gute Planung und einige Helfer – kommt bei den Jugendlichen sehr gut an.  
Sport, Spiel und Spaß fördern dabei den Teamgeist.  
Fortbestand in Frage gestellt  
Nach der Jahrtausendwende gab es nur noch wenige Übertritte in die aktive Wehr sowie lediglich ein  
bis zwei Neuaufnahmen pro Jahr. Auch Austritte erschwerten die Situation.  
Das Team bestand zeitweise nur noch aus vier bis fünf Jugendlichen. Schwache Geburtsjahrgänge  
machten es schwer, neue Mitglieder zu gewinnen. Wir hielten die Jugendfeuerwehr zwar am Leben,  
mussten uns jedoch ernsthaft Gedanken über den Fortbestand machen.  
Viele Vereine nehmen die Kinder bereits sehr früh in ihre Sparten auf – erst mit 12 Jahren ist es sehr  
schwierig, noch Nachwuchs zu gewinnen.  
Eine frühere Bindung an die Feuerwehr muss auch unser neues Ziel werden!  
Nachwuchs in Sichtweite  
2018 hatten wir erste Überlegungen angestellt, eine Kinderfeuerwehr zu gründen um Kinder  
frühzeitig an die Feuerwehr heranzuführen und sie für unsere Jugendfeuerwehr zu gewinnen.  
Neben geburtenstarken Jahrgängen braucht es engagierte Betreuerinnen und Betreuer für die  
Gruppenstunden und die Zustimmung von den Verantwortlichen der Wehr und der Gemeinde.  
Nach intensiven Gesprächen hatten wir die Voraussetzungen erfüllt und starteten eine Umfrage an  
der Grundschule. Von 25 möglichen Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren erhielten wir 18 positive  
Rückmeldungen – das war der Startschuss für unser Projekt Kinderfeuerwehr.  
Gründung am 01.08.2018  
Am 1. August hatten wir alle Formalitäten zusammen und beschlossen feierlich und mit einer von  
allen Anwesenden unterzeichneten Urkunde die Gründung der Kinderfeuerwehr Marxheim.  
Einmal monatlich treffen wir uns mit Kindern ab sechs Jahren zu einer Gruppenstunde im  
Feuerwehrhaus. Wir vermitteln altersgerecht feuerwehrtechnisches Wissen, betreiben  
Brandschutzerziehung, spielen mit und ohne Feuerwehrausrüstung und haben viel Spaß.  
Spielefavorit unserer Kinder:  
Sitzfußball (Teamspiel zum Austoben) – zwei Mannschaften mit je 3-5 Mitspielern spielen nach den  
üblichen Regeln Fußball, allerdings sitzen alle Mitspieler am Boden. Sie können am Hosenboden  
herumrutschen oder auf allen Vieren herumkrabbeln, keinesfalls aufstehen. Anstatt eines weichen  
Balles (Schaumstoff) kann auch ein Luftballon verwendet werden, der natürlich nicht zerstört  
werden darf (das zählt als Punkt für die gegnerische Mannschaft).  
Weitere Spielvorschläge:  
Fahrzeug- und Gerätekunde Memory (Karten mit Bildern von eigenen Gerätschaften erstellen) –  
die Kinder ziehen jeweils eine Karte, benennen den Gegenstand und suchen ihn im Fahrzeug.  
Variante Jugend: sie erklären vorher noch, in welchem Geräteraum der Gegenstand zu finden ist.  
Decke wenden – mehrere Kinder stehen auf einer Decke. Die Decke muss nun einmal komplett  
gewendet werden, d.h. die Unterseite nach oben, ohne dass eine Person aus der Gruppe die Decke  
verlässt bzw. den Boden berührt. Bei diesem Spiel geht es um Koordination und Kooperation.  
Diese neue Gruppierung machte schnell auf sich aufmerksam und bald meldete sich A.TV bei uns, um  
eine Kinderfeuerwehr Gruppenstunde mitzuerleben und Filmaufnahmen zu machen. Mit viel  
Motivation und etwas Lampenfieber gingen wir den Drehtag an. Bereits im Vorfeld übten wir einen  
groben Ablauf der Gruppenstunde ein. Es war anstrengend und schön, die Kinder machten ihre  
Aufgaben professionell und cool. Alle waren gespannt auf den Bericht im Fernsehen.  
Er war eine gute Werbung für unsere junge Kinderfeuerwehr.  
Die Aufnahmen für das Fernsehen  
machten allen sichtlichen Spaß.  
Der Bericht gab einen schönen Einblick in  
unsere Nachwuchsarbeit.  
In den Jahren 2019 und 2020 hatten wir eine gleichbleibend gute Gruppenstärke von über 20  
Kindern, mit 2 Betreuerinnen und 2 Betreuern konnten wir die Aufgaben gut bewerkstelligen.  
Corona brachte große Pause  
Die Pandemiezeit 2020/2021 brachte eine längere Übungspause für die Kinder- und  
Jugendfeuerwehr mit sich. Wir versuchten mit Bastelanleitungen, kleinen Filmchen, mal eine kleine  
Aufmerksamkeit im Briefkasten, die Gruppen am Ball zu halten. Das gelang auch ganz gut, nach den  
Lockerungen trafen wir uns zu Gruppenstunden im Freien und bemerkten, dass kein Verlust in den  
Gruppen bemerkbar war.  
Im Gegenteil, 2021 kamen so viele Kinder dazu, dass wir uns entschieden 2 Gruppen zu bilden, um  
die Menge an Kindern auch vernünftig betreuen zu können. Wir teilten die Erfahrenen und die  
Neulinge auf und merkten, dass es für uns auch bedeutend einfacher wurde einen guten Überblick  
über die Kinder zu haben und ihnen Wissen zu vermitteln.  
2022 gingen wir wieder wie gewohnt ans Werk, hielten unsere Gruppenstunden ab und bereiteten  
die Kinder auf die Kinderflamme vor.  
Zur Eröffnung der „langen Nacht der Feuerwehr“, einem Tag der offenen Tür stellten wir unsere  
Kinderfeuerwehr vor und legten vor den gespannten Augen der anwesenden Eltern die  
Kinderflamme ab. Dabei mussten die Kinder eine feuerwehrtechnische Aufgabe, eine Teamaufgabe,  
Erste Hilfe (stabile Seitenlage) und eine Brandschutzaufgabe bewältigen. Zum Schluss noch einen  
Fragebogen ausfüllen dann war es geschafft. Das war eine erste Probe für die Kinder, ob sie auch  
etwas aus den Gruppenstunden mitgenommen haben und sie haben gezeigt, dass unsere  
Bemühungen nicht umsonst gewesen sind.  
Arbeit, die sich lohnt  
2021 konnten wir die ersten 5 Jugendlichen aus der Kinderfeuerwehr mit in die Jugendfeuerwehr  
übernehmen, das war auch nötig, da unsere Kinderfeuerwehrgruppen zu stark geworden sind und  
die Jugendfeuerwehr dringend Nachschub gebraucht hat. Unser 2018 erklärtes Ziel, neue Mitglieder  
für die JF zu gewinnen, zeigte die ersten Ergebnisse. 2022 kamen wieder 5 hinzu, 2023 waren es 7.  
Nun besteht die Jugendfeuerwehr aus 20 Mitgliedern und die Kinderfeuerwehr ebenso. Das  
bedeutet viel Arbeit – aber auch viel Freude. Der Nachwuchs ist gesichert, es geht wieder aufwärts.  
2024 und 2025 waren sehr identisch zu den Vorjahren und somit betreuen wir mit unserem  
Betreuerteam und den Jugendwarten aktuell eine Jugendfeuerwehr mit 23 Mitgliedern und eine  
Kinderfeuerwehr mit 18 Kindern. Vorausschauend wird die Kinderfeuerwehr zwar etwas weniger  
Zuwachs bekommen, dafür aber die Jugendfeuerwehr mit einer starken Mannschaft auftreten  
können und dann auch einige Übertritte in die aktive Wehr erfolgen.  
Statistik zur Entwicklung unserer Mitgliederzahlen  
Ein deutlicher Anstieg der Mitgliederzahlen ist durch den Betrieb der Kinderfeuerwehr zu erkennen.  
Mein Resümee  
Jugendarbeit in den Feuerwehren ist das A und O. Ohne die Jugendlichen kann unser ehrenamtliches  
Feuerwehrwesen nicht weiter existieren und die Ortschaften verlieren eine der wichtigsten  
Organisationen.  
Die Kinder zeitig an die Feuerwehr heranzuführen ist sehr entscheidend für zahlreichen Nachwuchs.  
Alle anderen Vereine hatten das bisher auch schon genauso gemacht. Wir hatten das Glück, ein  
Neubaugebiet zu haben, in dem viele junge Familien mit zwei oder mehr Kindern wohnen und  
gleichzeitig erkannt, dass hier unser Nachwuchspotential vorhanden ist. Die Kinderfeuerwehr war  
eine Anstrengung die überschaubar ist, denn die Geburtenzahlen sind auch von Baugebieten und der  
Wirtschaftslage abhängig. Unsere Planung war für circa 10+ Jahre, dann sollten wieder genug  
Jugendliche ihr Interesse an der Feuerwehr gefunden haben und langsam die Einsatzabteilung  
verstärken, die Kinder- und Jugendfeuerwehr wird dann mit überschaubaren Mitgliederzahlen  
weiterbestehen.  
Einer der schönsten und nachhaltigsten Momente im Leben eines Jugendwartes, an dem man auch  
begreift, dass die Jugendarbeit erfolgreich war, ist der, wenn man zu einem Einsatz ausrückt und  
man im Mannschaftsraum mit ehemaligen Jugendfeuerwehrlern sitzt, für die man als Jugendwart  
immer ansprechbar war und die man gemeinsam mit den anderen Betreuern auf ihrem Weg in die  
Einsatzabteilung begleitet hat. Diese Momente sind all den Zeitaufwand und die Mühen wert.  
Mein abschließendes Ziel ist es, noch mit ehemaligen Kinderfeuerwehrlern gemeinsam zu einem  
Einsatz auszurücken und zu sehen, dass alle Anstrengungen um den Nachwuchs sich gelohnt haben.  
Kontaktdaten: